Verdauungsförderung leicht gemacht

posted am

In Deutschland leiden etwa 60 % aller Frauen und 25 % aller Männer unter Verstopfung. Der Verkauf von Abführmitteln ist ein lukrativer Markt. Dabei ist es gar nicht so schwer, mit einfachen Mitteln die Verdauung selbst zu fördern. Man muss nur einige Grundregeln beachten. 

Damit es gar nicht erst zu Problemen kommt, sollte jeder zunächst einmal auf eine ausgewogene Ernährung achten. Besonders wertvoll sind ballaststoffreiche Vollkornprodukte und frisches Obst. Außerdem ist es für die Verdauungsförderung wichtig, ausreichend zu trinken. Zwei Liter pro Tag sollten es bei einem Erwachsenen sein. Mineralwasser, Fruchtsaftschorlen oder Kräutertees sind am besten geeignet. Und wer sich dann noch ausreichend bewegt und den Stress in Beruf und Alltag möglichst gering hält, wird selten Verdauungsprobleme haben. Manchmal ist das jedoch leichter gesagt als getan.

Was kann man also tun, wenn es doch einmal zu Schwierigkeiten mit der Verdauung kommt?

Ein einfaches und bewährtes Hausmittel ist es, gleich nach dem Aufstehen ein Glas warmes Wasser zu trinken, das man zusätzlich entweder mit einem Teelöffel Kochsalz oder Honig verrühren kann. Und zum Frühstück gibt es dann ein Müsli mit getrockneten Pflaumen, Feigen, einem Esslöffel hochwertigem Pflanzenöl und mit Joghurt.

Wer möchte, kann auch noch zwei Esslöffel Leinsamen untermischen. Damit ist für die Verdauungsförderung, wie beispielsweise bei Barre Products e.K., der optimale Start in den Tag garantiert. 

Eine sehr gute abführende Wirkung hat auch Sauerkrautsaft. Die darin enthaltene Milchsäure ist zudem gut für die gesamte Darmflora. Wem der Geschmack zu streng ist, kann mit anderen Gemüsesäften mischen. Karotte, Tomate und Gewürze wie Anis, Kümmel, Koriander und Fenchel führen zu ganz neuen Geschmackserlebnissen und helfen zuverlässig. 

Für die, die es lieber süß mögen, bietet sich eine Kirschen- oder Weintraubenkur an. Mindestens ein Kilo davon über den Tag verteilt essen und ausreichend trinken, das reinigt Magen und Darm und ist zudem lecker. Wenn man diese Kur für zwei bis drei Tage durchhält, tut das dem ganzen Körper gut.

Aber auch andere Obstsorten wie Himbeere oder Birne wirken verdauungsfördernd und lassen sich prima mit Joghurt, Dickmilch oder Kefir kombinieren. Und wer jeden Tag zwei ungeschälte Äpfel isst und vor jeder Mahlzeit ein Glas Wasser mit einem Esslöffel Apfelessig trinkt, reguliert seine Verdauung auf ganz natürliche Weise. 

Bei akuten Beschwerden hilft oft eine Wärmflasche, die auf dem Bauch abgelegt wird. Und auch Massagen sind für die Verdauungsförderung nützlich und regen die Darmtätigkeit an. Dazu braucht man keinerlei Hilfsmittel.

Entspannt auf den Rücken legen und mit langsam kreisenden Bewegungen ohne Druck den Bauch massieren, das ist nicht nur gut für den Darm, sondern auch für die Seele. Wer es sportlicher mag, kann mit einfachen Gymnastikübungen wie Radfahren in der Luft oder Beckenbodenübungen seine Verdauung in Schwung bringen.  Vor dem Griff zu einem künstlichen Abführmittel lohnt der Versuch, die Verdauung mit natürlichen und nebenwirkungsfreien Mitteln zu regulieren.


Teilen